Aschaffenburg von übermorgen – mehr als nur Biergarten

„Corona macht möglich, was vor der Krise noch unmöglich schien. Öffentliche Grünflächen und Plätze dürfen Wirte nun in Biergärten oder Freiluftcafés verwandeln.“

Die Vorfreude von Main-Echo Redakteur Jürgen Overhoff, über die neuen gastronomischen Angebote, ist beim Lesen seines Kommentars zum Artikel „Die Aschaffenburger Innenstadt wird zu einem riesigen Biergarten“ deutlich zu spüren.

Er spricht vom „neuen Aschaffenburger Lebensgefühl“, pulsierendem Leben, praller Urbanität und der Krise als Chance, das Gesicht der Stadt positiv zu verändern.

Krisen als Chance? Ob das so ist, darüber liese sich trefflich diskutieren. Unbestritten ist aber, dass mit Krisen Änderungen einhergehen. Wie groß oder klein, wie reaktionär oder progressiv diese ausfallen, ist prinzipiell offen und umkämpft. Entscheidend sind am Ende meist die politischen Kräfteverhältnisse. Und aus linker Sicht sieht es da aktuell nicht so gut aus. Eigentlich schon seit langem nicht.

Trotzdem kein Grund sich das Träumen zu verbieten. Und wenn schon träumen, dann aber richtig! Denn die Stadt von übermorgen sollte mehr zu bieten haben als urbanen Großstadtflair, der sich zwischen Europalettenmöbel, City-Roller und Latte Macciatto everywhere verortet.

Doch was könnte sie bieten, die Stadt der Zukunft? Und wie wäre dahin zu kommen? Und gibt Stadt als politischer Raum auch Möglichkeiten her um als Linke wieder an gesellschaftlicher Relevanz zu gewinnen, so dass es nicht nur beim träumen bleiben muss?

Dazu ein paar Leseempfehlungen für einen hoffentlich inspirierenden Sommer im “riesigen Biergarten”.

 


 

ASCHAFFENBURG 2040

Broschüre der Kommunalen Initiative (KI*) mit einer Vision von Aschaffenburg im Jahr 2040.
Basisdemokratisch, ökologisch und solidarisch soll sie dann sein unsere Stadt.

Radikaler Reformismus meets aktive Aschaffenburger Bevölkerung → hier geht’s zur Seite auf der die Broschüre als PDF-Download bereit steht.

 


 

Von Wegen: Überlegungen zur freien Stadt der Zukunft

„Die freie Stadt der Zukunft ist der Ort, an dem das gute Leben für alle wahr geworden ist. Die freie Stadt der Zukunft gehört keiner Nation an.“

Antikapitalismus, Rätedemokratie, Selbstverwaltung und das Recht auf Stadt sind hier Programm → hier geht’s zur Verlagsseite und hier zur Sonderseite samt Leseproben

 

 


 

Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen

Seit gut einem Jahr gibt es die Común und bisher sind drei Ausgaben erschienen. Das Magazin, gemacht von Menschen aus der stadtpolitischen Bewegung für die Bewegung, ist praxisnah, inspirierend und optisch sehr gut aufgemacht.

Commons, Kollektivprojekte, Mietkämpfe Munizipalismus, Organizing uvm → hier gibt`s alle Ausgaben als Commons zum kostenfreien Download

 

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