Die Krise nach Corona: Ab ins soziale Handgemenge!

Die Initiative Organize Aschaffenburg & Umland hat wegen der auf die Corona-Pandemie folgenden Kosten und Verteilungskämpfe ein Infoblatt veröffentlicht. Sie beschreibt darin eine Einschätzung, was auf die mittleren und unteren Klassen zukommt und ruft dagegen zur Organisierung auf.

Im Folgenden dokumentieren wir die kurze Zuschrift und verweisen auf die Website, auf der die Broschüre heruntergeladen und bestellt werden kann.


In atemberaubender Geschwindigkeit erleben wir, wie das Corona-Virus die Welt im Griff hält. Vieles, was vor zwei Monaten noch undenkbar schien, ist plötzlich Realität. Und nicht weniger schnell tauchen da plötzlich Milliarden von Euro auf, mit denen die Ausbreitung der Pandemie gebremst und  die wirtschaftlichen Folgen abgefedert werden sollen.

Zu Recht fragt man sich: Wer soll das bezahlen?

Wir sind uns ziemlich sicher, dass das „wir“ sein werden. Und mit „wir“ meinen wir all jene, die derzeit als „systemrelevant“ bejubelt werden. Also all die Menschen, die in Krankenhäusern, in der Pflege, an der Kasse, bei der Müllabfuhr, im Handwerk, in Speditionen, in der Kanalisation, Produktion, Verwaltung usw. arbeiten.

Was wir dagegen tun können? Genau darüber haben wir uns ein paar Gedanken gemacht und in einem kleinen Heft zu Papier gebracht.

Dieses werden wir in den kommenden Tagen verteilen und bieten auch den kostenfreien Versand gedruckter Exemplare an: zum weiterverteilen an Familienangehörige, unter Freund*innen, in der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz.

Alternativ kann das Heft auch als pdf unter www.organize-ab.de heruntergeladen und geteilt werden.

So bedrohlich die Lage auch sein mag: Nichts tun war selten ein guter Ratgeber. Und wenn wir wollen, dass zukünftig einiges besser wird, müssen wir es selber tun. Geschenkt bekommen wir nichts. Nicht vor und erst recht nicht nach Corona.

Also, ab ins soziale Handgemenge!

Organize Aschaffenburg & Umland, April 2020

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