Kategorie: Der rechte Rand

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Rechter Terrorismus: Potentiale am Untermain

Nach dem Mord an Walter Lübke ist das Thema rechter Terror wieder einmal jäh in die Öffentlichkeit gerückt. Nach jahrelangem beschwichtigen, verschweigen und verdunkeln – erinnert sei hier an den NSU-Komplex – kommt jetzt das ans Tageslicht, was nicht mehr zu leugnen ist: die BRD hat ein anhaltendes Problem mit rechtem Terror. Und das nicht erst seit gestern.
Doch wie sieht es hier bei uns aus? Gibt es auch in der Region Aschaffenburg-Miltenberg Potential für rechten Terror?
Das wollten wir wissen und haben Antifas aus Aschaffenburg, welche die lokale rechte Szene seit vielen Jahren beobachten, um eine Analyse gebeten. Sie haben uns  dankenswerterweise die folgende Einschätzung für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

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Kein Schlussstrich! – Naziterror beenden! Rechte Netzwerke zerschlagen!

Nach dem Mord an Walter Lübcke hat sich nun bestätigt, was schon längst vermutet wurde: Es war ein Nazi. Und es war auch nicht irgendein Nazi, sondern der altbekannte und vorbestrafte Stephan Ernst, der 1993 bereits einen Bombenanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in Hohenstein-Steckenroth verübte. Ein Jahr zuvor fügte er einem Mann mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde dafür später wegen versuchten Totschlags verurteilt. Zahlreiche weitere Verurteilungen folgten.

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Harry Freudenthal – ein Berliner Jude läuft für den Endsieg

Eine Kurzbesprechung des Romans „Ich war Hilters Trauzeuge“ von Peter Keglevic, zuerst erschienen bei Knaus 2017.
Für Volk und Führer – unversehens taumelt der Protagonist Harry Freudenthal in die Startreihen des 13. Volkslaufes „Wir laufen für den Führer“. Knapp ist der sich seit Jahren auf einer irrwitzigen Flucht befindende Berliner Jude dem sicheren Tod entronnen,(…)